Schwarzstartfähigkeit
Definition & Einordnung
Schwarzstartfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Energiesystems, nach einem vollständigen Stromausfall ohne externe Netzversorgung selbstständig hochzufahren.
Technische Anforderungen
- Netzbildender Wechselrichter, der eigene Spannungs- und Frequenzreferenz erzeugt
- BMS und EMS für koordinierten Hochlauf
- Schrittweises Zuschalten von Verbrauchern zur Vermeidung übermäßiger Einschaltströme
Einsatzbereiche und Abgrenzung
Die Technologie dient Anlagen, die unterbrechungsfreie Wiederherstellung nach Blackouts erfordern: Landwirtschaft, Industriefertigung, Rechenzentren und kritische Infrastruktur. In Kombination mit erneuerbarer Erzeugung (Solar, Biogas) können diese Systeme interne Netze autonom wiederaufbauen und stabilisieren.