Lithium-Eisen-Phosphat (LFP)
Definition & Einordnung
LFP (LiFePO4) ist eine Lithium-Ionen-Batteriechemie, die für stationäre Energiespeicher bevorzugt wird. Die Technologie zeichnet sich durch hohe Betriebssicherheit, lange Lebensdauer und ausgeprägte Temperaturstabilität aus – ohne Kobalt.
Hauptmerkmale
- Zyklenlebensdauer: Typischerweise 4.000–6.000 Vollzyklen bei minimalem Kapazitätsverlust
- Kalendarische Lebensdauer: In der Regel 15–20 Jahre
- Thermische Stabilität: Betriebssicher über einen weiten Temperaturbereich
- Sicherheitsprofil: Geringeres Brand- und Instabilitätsrisiko als alternative Lithium-Chemien
Vorteile für Großspeicher
LFP-Batterien priorisieren Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. In Kombination mit effektiven BMS liefern sie reduzierte Lebenszykluskosten und vereinfachtes Risikomanagement – ideal für professionelle Speicherlösungen und kommunale Energieinfrastruktur.