Einspeisemanagement
Definition & regulatorischer Rahmen
Einspeisemanagement bezeichnet die gezielte Reduzierung oder Begrenzung der Stromeinspeisung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen bei Netzengpässen. Netzbetreiber können Erzeugungsanlagen bei Bedarf ferngesteuert drosseln, wobei Betreiber typischerweise eine Entschädigung für entgangene Erlöse erhalten.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Trotz Entschädigungszahlungen schränkt diese Praxis die Möglichkeiten zur Eigenverbrauchsoptimierung ein und verhindert die volle Nutzung verfügbarer Erzeugungskapazität.
Batteriespeicher als Lösung
Abgeregelter Strom kann zwischengespeichert und später für Eigenverbrauch oder Einspeisung genutzt werden. Dies verbessert die Anlagenwirtschaftlichkeit, erhöht die Eigenverbrauchsquote und reduziert die Abhängigkeit von Entschädigungszahlungen.