Eigenverbrauchsoptimierung
Definition & Einordnung
Eigenverbrauchsoptimierung zielt darauf ab, die Nutzung lokal erzeugten Stroms zu maximieren, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Ohne Speichertechnologie erreichen PV-Anlagen typischerweise nur 30 bis 40 Prozent Eigenverbrauch.
Technische Lösung
Batteriespeicher, gesteuert durch intelligente Energiemanagementsysteme (EMS), entscheiden automatisch, wann Strom gespeichert, genutzt oder entladen wird. Dieser Ansatz kann den Eigenverbrauch auf 70 bis 80 Prozent steigern.
Wirtschaftliche Vorteile und Einsatzbereiche
Jede lokal genutzte Kilowattstunde senkt direkt die Betriebskosten. Besonders profitieren Gewerbebetriebe, landwirtschaftliche Unternehmen und energieintensive Betriebe mit eigener Erzeugung. In Kombination mit Peak-Shaving und Notstrom wird Eigenverbrauchsoptimierung zum zentralen Baustein des Energiemanagements.