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Direktvermarktung

Definition & Grundprinzip

Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus Biogasanlagen außerhalb fester Einspeisevergütungen. Betreiber verkaufen ihren erzeugten Strom direkt an der Strombörse und erhalten Marktpreise. Ein Direktvermarkter übernimmt typischerweise das operative Geschäft.

Marktprämienmodell und Rolle des Direktvermarkters

Im Marktprämienmodell wird die Differenz zwischen erzieltem Großhandelspreis und dem EEG-Referenzwert durch eine Marktprämie kompensiert. Der Direktvermarkter bündelt Anlagen, erstellt Einspeiseprognosen, übernimmt die Marktplatzierung und die Abrechnungspflichten.

Bedeutung für Flexibilisierung und Wirtschaftlichkeit

Nur Betreiber, die den Einspeisezeitpunkt aktiv an Marktpreise anpassen, können die Vorteile flexibler Fahrweise voll ausschöpfen. Die Kombination aus Direktvermarktung, flexibler Erzeugung und Batteriespeicher ermöglicht strategische Erlösoptimierung.