Blockheizkraftwerk (BHKW)
Definition & Einordnung
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine dezentrale Energieerzeugungsanlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig elektrische Energie und nutzbare Wärme erzeugt. Es arbeitet mit Brennstoffen wie Erdgas, Biogas und Pflanzenöl und erreicht einen Gesamtwirkungsgrad von etwa 85 bis 95 Prozent.
Einsatzbereiche
Typische Einsatzgebiete sind Gewerbebetriebe, Industrieanlagen, landwirtschaftliche Betriebe und Quartierslösungen. Die Technologie eignet sich besonders für Standorte mit konstantem Wärmebedarf.
Integration mit Batteriespeichern
BHKWs werden oft wärmegeführt betrieben, wobei die Laufzeit primär vom aktuellen Wärmebedarf abhängt. Die Kombination mit Batteriespeichern entkoppelt die Stromerzeugung vom Wärmebedarf. Überschüssiger Strom wird gespeichert und zu Spitzenzeiten oder Hochpreisphasen genutzt.