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Bemessungsleistung

Definition & Einordnung

Die Bemessungsleistung bezeichnet die durchschnittliche elektrische Leistung, die eine Anlage über ein Jahr bereitstellt, berechnet durch Division der Jahresenergieerzeugung durch 8.760 Stunden. Im EEG bestimmt dieser Wert die Förderhöhe – nicht die tatsächlich installierte Leistung.

Abgrenzung: Bemessungsleistung vs. installierte Leistung

Die installierte Leistung steht für den maximalen technischen Output, während die Bemessungsleistung die durchschnittliche Jahresleistung widerspiegelt. Eine Biogasanlage kann beispielsweise 1.500 kW installiert haben, aber nur 500 kW Bemessungsleistung – eine dreifache Überbauung.

Bedeutung für Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

Die Entkopplung erlaubt es Betreibern, die Stromerzeugung zeitlich zu verschieben, ohne die EEG-Vergütung zu verlieren. In Kombination mit Batteriespeichern vervielfacht sich diese Flexibilität.