Batterietypen
Definition & Einordnung
Batterietypen bezeichnen die verschiedenen Zellchemien, die in Batteriespeichersystemen zum Einsatz kommen. Die Wahl beeinflusst maßgeblich Sicherheit, Lebensdauer, Energiedichte, Kosten und geeignete Einsatzbereiche.
Wichtige Zellchemien im Überblick
Lithium-Eisen-Phosphat (LFP) hat sich als Standard für stationäre Speicher etabliert: hohe thermische Stabilität, sehr lange Lebensdauer und geringes Brandrisiko, ohne Kobalt.
Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt (NMC) bietet höhere Energiedichte, primär für Elektrofahrzeuge. Für stationäre Speicher haben Sicherheit und Zyklenstabilität Vorrang.
Natrium-Ionen-Batterien sind eine aufkommende kobaltfreie Alternative mit niedrigeren Materialkosten, derzeit aber auf Pilotprojekte beschränkt.
Blei-Säure-Batterien bedienen heute nur Nischenanwendungen mit geringerer Zyklenlebensdauer.
Warum LFP der Standard für stationäre Großspeicher ist
Für stationäre Großspeicher werden LFP-Zellen bevorzugt: hohe Sicherheit, hohe Zyklenfestigkeit und kalendarische Lebensdauer von oft 15 bis 20 Jahren.