Batteriespeicher
Definition & Einordnung
Ein Batteriespeicher ist ein technisches System zur Speicherung elektrischer Energie in chemischer Form. Das System ermöglicht die zeitliche Entkopplung von Energieerzeugung und -verbrauch und spielt eine besonders wichtige Rolle in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaikanlagen.
Technischer Aufbau & Funktionsweise
Batteriespeicher bestehen aus einzelnen Zellen, die zu Modulen und Batterie-Strings zusammengefügt werden. Das System umfasst leistungsfähige Leistungselektronik, ein Batteriemanagementsystem (BMS) und ein Energiemanagementsystem (EMS), das den Speicher auf Basis von Lastprofilen, Erzeugungsdaten, Strompreisen oder Netzanforderungen steuert.
Größenklassen, Anwendungen & Nutzen
Drei Hauptkategorien: Heimsysteme (bis ca. 20 kWh) optimieren den Solar-Eigenverbrauch; gewerbliche Systeme (20–500 kWh) übernehmen Lastmanagement und Energieunabhängigkeit; Großspeicher (ab ca. 500 kWh) liefern Netzdienstleistungen und nehmen an Energiemärkten teil.