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Kläranlage Regnitzlosau

Kläranlage Regnitzlosau

Kläranlage Regnitzlosau

Kläranlage Regnitzlosau

Wie die Kläranlage Regnitzlosau ihren Energieverbrauch massiv reduzierte

Kläranlagen zählen zu den größten Stromverbrauchern einer Kommune. Auch die Kläranlage Regnitzlosau verursachte hohe Energiekosten und verfügte über keinerlei Notstromversorgung. Mit dem Wattmeister entstand eine vollständig integrierte Eigenstromlösung, die PV, Batteriespeicher und Notstromtechnik intelligent miteinander kombiniert. Im Zentrum der Lösung: ein Wattmeister-System von Enerkomp, das PV-Erzeugung, Batteriespeicher und Notstromversorgung intelligent vereint.

Ausgangssituation in Regnitzlosau

  • Stromverbrauch ca. 210.000 kWh pro Jahr
  • Bestehende Dach-PV: 25 kWp
  • Stark steigende Strompreise während der Energiekrise
  • Keine Notstromversorgung vorhanden
  • Größter Stromverbraucher der gesamten Kommune
Wattmeister-Energiezentrale an der Kläranlage Regnitzlosau
Wattmeister-Energiezentrale an der Kläranlage Regnitzlosau

Die Kläranlage war über Jahre vollständig vom Netz abhängig, während die bestehende PV-Anlage kaum wirksame Entlastung brachte. Ihr Strom wurde sofort vor Ort verbraucht – Einspeisung oder Tagesverschiebung waren nicht möglich. Gleichzeitig wollte die Gemeinde ihre CO₂-Bilanz verbessern und suchte nach einer technischen Lösung für Autarkie und Notstromsicherheit.

Der Wattmeister als kommunale Energiezentrale

Das Energiesystem basiert auf einem Wattmeister-M mit 498 kWh Batteriespeicherkapazität sowie einer neuen 288 kWp PV-Anlage, die vollständig DC-gekoppelt ist. Diese speist direkt in den Speicher ein und ermöglicht maximale Eigenversorgung. Die bestehende 25 kWp Dach-PV wurde integriert und unterstützt das System insbesondere im Winterbetrieb.

Ein weiterer Vorteil: Da die große DC-PV die gesamte Grundlast übernimmt, kann die Bestands-PV im Sommer erstmals vollständig ins Netz einspeisen und zusätzliche Einnahmen generieren.

Installiertes Wattmeister-System

  • Wattmeister-M (6 m Container)
  • 498 kWh Batteriespeicher
  • 90 kVA Abgabeleistung
  • 60 kVA Ladeleistung
  • 288 kWp neue DC-PV
  • 25 kWp Bestands-PV (AC-gekoppelt)
  • 90 kVA Diesel-Notstromaggregat (automatischer Start)

Ergebnis: Bis zu 70 % Eigenversorgung

Seit der Inbetriebnahme im Januar 2025 versorgt sich die Kläranlage zu rund 70 Prozent aus eigener Energie. Der Netzbezug wurde drastisch reduziert, während die Kommune gleichzeitig von einer vollwertigen Notstromversorgung profitiert. Der integrierte 90 kVA Dieselgenerator wird bei Netzausfall automatisch vom Wattmeister gestartet, sobald der Batterieladestand einen kritischen Wert unterschreitet – ein entscheidender Sicherheitsgewinn für die sensible Infrastruktur der Abwasseraufbereitung.

Strombezug vorher/nachher
Vorher: vollständiger Netzbezug
Nachher: ca. 70 % Eigenversorgung

Durch die Kombination aus PV, Speicher und automatischer Netzersatzanlage ist die Kläranlage heute wirtschaftlich stabiler, energietechnisch unabhängiger und deutlich resilienter gegenüber Ausfällen und Preisschwankungen.

Wirtschaftlichkeit im Blick

Die Investition amortisiert sich in unter zehn Jahren – ohne die zusätzlichen Vorteile wie Notstromsicherheit, CO₂-Reduktion oder Einspeiseerlöse der Bestands-PV einzurechnen. Für die Gemeinde wurde das Projekt ein Musterbeispiel moderner, nachhaltiger Infrastruktur.

Die Kläranlage Regnitzlosau zeigt, wie kommunale Energieverbraucher durch Speichertechnik wirtschaftlich und nachhaltig betrieben werden können. Mit dem Wattmeister wurde ein System geschaffen, das Autarkie, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in einer Lösung vereint – ein Modell, das für viele Kommunen wegweisend sein kann.