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Flexibilitätsvermarktung

Definition & Bedeutung

Flexibilitätsvermarktung bezeichnet die wirtschaftliche Nutzung der Fähigkeit, Stromerzeugung oder Stromverbrauch kurzfristig anzupassen. Diese Flexibilität wird am Energiemarkt gezielt vermarktet, um zusätzliche Erlöse neben klassischer Einspeisung oder Eigenverbrauch zu erzielen.

Rolle von Batteriespeichern

Batteriespeicher sind ideale Flexibilitätslieferanten: Sie können innerhalb von Sekunden zwischen Laden und Entladen wechseln und Leistung präzise bereitstellen. Dadurch eignen sie sich besonders für kurzfristige Marktmechanismen und netzstabilisierende Anwendungen.

Erlösquellen der Flexibilitätsvermarktung

Typische Erlösquellen sind der Regelenergiemarkt (FCR, aFRR, mFRR), der Intraday-Stromhandel sowie zunehmend lokale Flexibilitätsmärkte zur Entlastung regionaler Netze. In vielen Projekten macht die Flexibilitätsvermarktung einen wesentlichen Anteil der Gesamterlöse von Batteriespeichern aus und ist ein zentraler Baustein ihrer Wirtschaftlichkeit.

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