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Biogasanlage Mönkloh

Biogasanlage Mönkloh

Biogasanlage Mönkloh

Biogasanlage Mönkloh

Wie die Biogasanlage Mönkloh ihren Strombezug fast vollständig eliminierte

Steigende Strompreise, zunehmende Netzrestriktionen und der Druck, nachhaltiger zu wirtschaften – für viele Biogasanlagen ist das längst Alltag. Die Biogasanlage Mönkloh zeigt, wie sich diese Herausforderungen mit einer intelligenten Eigenstromlösung in handfeste Vorteile verwandeln lassen. Im Zentrum steht dabei der Wattmeister als Energiezentrale.

Ausgangssituation in Mönkloh

  • 100 kW BHKW, davon nur 75 kW einspeisefähig
  • jährlicher Stromzukauf: ca. 210.000 kWh
  • Stromkosten: rund 60.000 € pro Jahr
  • Verbraucher: Biogasanlage, Landwirtschaft, Kuhstall und weitere Bereiche
Wattmeister-Energiezentrale an der Biogasanlage Mönkloh
Wattmeister-Energiezentrale an der Biogasanlage Mönkloh

Die Lastprofile waren zudem wenig optimal: Energie fiel nicht immer dann an, wenn sie im Betrieb benötigt wurde. PV-Erweiterungen wären ohne Speicher nur eingeschränkt nutzbar gewesen, da Einspeisegrenzen und Netzrestriktionen schnell erreicht sind. Trotz eigener Stromerzeugung blieb der externe Bezug ein erheblicher Kostenblock, der die Wirtschaftlichkeit des Betriebs spürbar belastete.

Der Wattmeister als Energiezentrale

Um aus der vorhandenen Erzeugung deutlich mehr wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, wurde in Mönkloh ein Wattmeister-System installiert. Es handelt sich dabei nicht um einen einfachen Handelsspeicher, sondern um eine vollständig integrierte Energiezentrale, die Stromflüsse aktiv steuert. PV-Anlage, BHKW, Verbraucher und Netz werden in einem System zusammengeführt und intelligent geregelt.

Installiertes Wattmeister-System

  • 90 kW Abgabeleistung
  • 30 kW Ladeleistung aus dem BHKW
  • 120 kWp angebundene PV-Leistung
  • 288 kWh Batteriespeicherkapazität
  • Investitionsvolumen: ca. 300.000 €

Ergebnis: Stromzukauf fast vollständig vermieden

Nach der Inbetriebnahme des Wattmeisters zeigt sich die Wirkung deutlich: Der jährliche Strombezug sank von rund 210.000 kWh auf nur noch etwa 10.000 kWh. Damit wurden über 95 % des bisherigen Zukaufs durch eigene, intelligent genutzte Energie ersetzt. Gleichzeitig profitiert der Betrieb von einer deutlich höheren Versorgungssicherheit und mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt.

Stromzukauf vorher/nachher
Vorher: 210.000 kWh / Jahr
Nachher: 10.000 kWh / Jahr

Zu den wichtigsten Effekten der Umstellung gehören deutlich geringere Stromkosten, eine zuverlässige Notstromfähigkeit für alle kritischen Verbraucher im landwirtschaftlichen Betrieb sowie eine deutlich bessere Nutzung von PV-Überschüssen anstatt Abregelung – insbesondere in den Sommermonaten. Zudem hilft der Wattmeister dabei, Lastspitzen zu reduzieren und damit auch leistungsbezogene Netzentgelte zu senken.

Wirtschaftlichkeit im Blick

Durch die massiv gesenkten Stromkosten amortisiert sich die Investition von rund 300.000 € bereits nach etwa fünf Jahren. Danach erwirtschaftet die Anlage Jahr für Jahr deutliche Einsparungen und profitiert zusätzlich von höherer Versorgungssicherheit und Flexibilität.

Die Biogasanlage Mönkloh macht deutlich, welches Potenzial in modernen Eigenstromkonzepten steckt. Mit dem Wattmeister wurde aus einer konventionellen Biogasanlage ein weitgehend autarkes Energiesystem, das Stromkosten reduziert, Netzrisiken minimiert und die vorhandene Erzeugung optimal nutzt. Für viele landwirtschaftliche Betriebe, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, ist Mönkloh ein überzeugendes Praxisbeispiel dafür, dass sich Speichertechnik nicht nur technisch, sondern vor allem wirtschaftlich rechnet.