Referenzen aus Biogas und kommunaler Energieversorgung
Moderne Energieversorgung bedeutet heute mehr als nur Stromerzeugung – sie erfordert intelligente Systeme, die Erzeugung, Speicherung und Verbrauch wirtschaftlich und sicher miteinander verknüpfen. Genau hier setzen unsere Projekte an. Ob landwirtschaftliche Biogasanlagen mit hohem Eigenstrombedarf oder kommunale Infrastrukturen wie Kläranlagen mit kritischen Versorgungsaufgaben: Die Anforderungen sind komplex, die Einsparpotenziale jedoch enorm.
Unsere Referenzen zeigen praxisbewährte Lösungen, bei denen Photovoltaik, BHKW, Energiemanagement und leistungsstarke Batterie Großspeicher zu ganzheitlichen Versorgungskonzepten kombiniert werden. Ziel ist stets die deutliche Reduktion des Netzstrombezugs, eine hohe Versorgungssicherheit sowie eine nachhaltige Senkung der Betriebskosten.
Die folgenden Projekte verdeutlichen, wie Betriebe und Kommunen durch intelligente Energiezentralen ihren Autarkiegrad steigern, Lastspitzen reduzieren und ihre Infrastruktur zukunftssicher mit intelligenten Batterie Großespeichern aufstellen.
Sie möchten Ihre Energieversorgung ebenfalls wirtschaftlicher und ausfallsicher gestalten? Die gezeigten Referenzprojekte belegen, wie landwirtschaftliche Betriebe und kommunale Einrichtungen durch intelligente Energiezentralen ihren Strombezug deutlich reduzieren und ihre Versorgungssicherheit erhöhen können
Biogasanlage Mönkloh – Wie der Wattmeister den Strombezug fast vollständig eliminierte
Die Biogasanlage Mönkloh stand vor einer typischen Herausforderung vieler landwirtschaftlicher Betriebe: Ein 100-kW-BHKW durfte aufgrund des Einspeisevertrags nur 75 kW ins Netz abgeben. Die Folge waren hohe Reststrombezüge – rund 210.000 kWh pro Jahr, was etwa 60.000 € Stromkosten verursachte. Die Verbraucher der Anlage umfassten Biogasanlage, Landwirtschaft und Kuhstall – ein hoher Energiebedarf, der rund um die Uhr besteht.
Um diese Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu erhöhen, wurde der Wattmeister installiert – eine intelligente Energiezentrale, die PV, BHKW, Verbraucher und einen Batterie Großspeicher optimal miteinander verbindet.
Ergebnis: Radikale Reduktion des Strombezugs
Nach der Installation sank der jährliche Reststrombezug auf nur noch 10.000 kWh. Damit spart die Anlage praktisch den gesamten Stromeinkauf ein. Der eingesetzte Batterie Großspeicher übernimmt dabei die Zwischenspeicherung überschüssiger Energie und ermöglicht eine bedarfsgerechte Versorgung auch außerhalb der Erzeugungszeiten. Die Biogasanlage verfügt nun über:
- Notstromfähigkeit für alle kritischen Verbraucher
- Generator-Einspeisung als zusätzliche Redundanz
- Nutzung von PV-Überschüssen im Sommer statt Abregelung
- Hohe Unabhängigkeit vom Strommarkt
Durch das neue Energiekonzept konnte der Betrieb seine Ausgaben massiv senken und gleichzeitig eine höhere Betriebssicherheit erreichen. Der Return on Investment liegt bei etwa fünf Jahren. Die Biogasanlage Mönkloh zeigt, wie moderne Eigenstromkonzepte landwirtschaftliche Betriebe wirtschaftlich stärken: Aus einem kostenintensiven Energieverbrauch wird ein autarkes, intelligentes und wirtschaftlich arbeitendes System.
Bioenergie Regnitzlosau – Strombezug bei fast 0
Die Bioenergieanlage Regnitzlosau betrieb ein Flex-BHKW mit doppelter Überbauung. Trotz eines BHKW-Eigenstromanteils von rund 100.000 kWh pro Jahr blieb ein hoher Netzbezug bestehen: 200.000 kWh jährlich, was etwa 60.000 € Stromkosten verursachte. Die Verbraucher umfassten Biogasanlage, Nahwärmenetz und weitere landwirtschaftliche Einrichtungen.
Durch den Wattmeister – eine intelligente Energiezentrale mit AC- und DC-PV-Anbindung – konnten diese Probleme gelöst und die Energieflüsse optimiert werden.
Ergebnis: Strombezug fast vollständig eliminiert
- Strombezug praktisch bei null
- BHKW-Flexbetrieb mit Batteriespeicher
- TRAS-konformes Notstromsystem
- PV-Überschussnutzung im Sommer
- ROI von ca. 5 Jahren
Die Anlage zeigt, wie Flex-BHKWs durch Speichertechnik wirtschaftlich stabilisiert werden können. Regnitzlosau nutzt heute nahezu vollständig eigene Energie – unabhängig, effizient und autark.
Kläranlage Regnitzlosau – 70 % Eigenversorgung & vollwertige Notstromfähigkeit
Die Kläranlage Regnitzlosau war der größte Einzelstromverbraucher der Gemeinde: rund 210.000 kWh pro Jahr, hohe Bezugskosten durch die Energiekrise und keinerlei Notstromversorgung für kritische Infrastruktur. Eine bestehende 25 kWp Dach-PV konnte die Grundlast kaum entlasten – der Betrieb blieb vollständig netzabhängig.
Mit dem Wattmeister wurde eine kommunale Energiezentrale geschaffen, die Dach-PV, neue DC-PV-Flächen, einen Batterie Großspeicher und Notstromgenerator intelligent vereint. Das Ergebnis: massive Autarkie, hohe Ausfallsicherheit und spürbare Kostensenkung.
Ergebnis: Autarkiegrad von rund 70 %
- Deutliche Reduktion des Netzbezugs
- Prozesssicherheit durch automatisches Notstromsystem
- Komplette Nutzung der Dach-PV dank DC-PV-Hauptversorgung
- Stromkosten massiv gesenkt
- Kommunale CO₂-Bilanz deutlich verbessert
Der Batterie Großspeicher ermöglicht die Zwischenspeicherung von PV-Überschüssen und stellt die Energieversorgung der Anlage auch bei Netzstörungen sicher. Die Kläranlage Regnitzlosau zeigt, wie kommunale Infrastruktur mit dem richtigen Energiemanagement wirtschaftlich, sicher und nachhaltig betrieben werden kann. Der Wattmeister macht die Anlage zu einem Vorzeigeprojekt der kommunalen Energiewende.
Spezialist für ganzheitliche Energie- und Speicherlösungen im gewerblichen, landwirtschaftlichen und kommunalen Umfeld.