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Eigenverbrauch

Dynamische Stromtarife nutzen

Dynamische Stromtarife machen Strompreise transparent und flexibel – aber erst mit einem Batteriespeicher werden sie wirtschaftlich nutzbar. Der Wattmeister speichert Strom gezielt in günstigen Marktphasen und stellt ihn bereit, wenn die Preise hoch sind. So reduzieren Betriebe ihren durchschnittlichen Strompreis und nutzen Preisschwankungen aktiv für sich.

Geeignet für Betriebe mit hohem Strombedarf, flexiblen Lasten oder Speicherpotenzial.

Warum Strompreise immer volatiler werden

Die Strompreise unterliegen heute starken Schwankungen. Ursache dafür ist der wachsende Anteil erneuerbarer Energien sowie die zunehmende Kopplung von Stromerzeugung und Börsenhandel. Je nach Tageszeit, Wetterlage und Netzsituation variieren die Preise teils erheblich. Für Betriebe bedeutet das: Strom ist nicht mehr zu jeder Zeit gleich teuer.

Mit der Einführung dynamischer Stromtarife wird diese Preisvolatilität direkt an Endkunden weitergegeben. Strompreise orientieren sich stündlich am Großhandelsmarkt. Für Verbraucher ohne flexible Lasten oder Speicher entsteht dadurch ein zusätzliches Kostenrisiko. Gleichzeitig eröffnen sich jedoch neue Einsparpotenziale für Betriebe, die ihren Strombezug aktiv steuern können.

Grenzen ohne Flexibilität

Ohne technische Flexibilität lassen sich dynamische Stromtarife kaum wirtschaftlich nutzen. Produktionsprozesse, Ladeinfrastruktur oder Kühlung folgen festen Anforderungen und können nicht beliebig verschoben werden. Der Strombezug erfolgt daher häufig unabhängig vom aktuellen Preisniveau. In der Folge profitieren Betriebe kaum von günstigen Marktphasen und müssen teuren Strom auch dann beziehen, wenn er eigentlich vermeidbar wäre. Dynamische Tarife bleiben ohne Speicher und intelligente Steuerung ein theoretisches Konzept, das in der Praxis nur begrenzten Nutzen entfaltet.

Batteriespeicher als Preisspeicher

Batteriespeicher schaffen die notwendige Flexibilität, um dynamische Stromtarife aktiv zu nutzen. Günstiger Strom wird gezielt gespeichert, wenn die Preise niedrig sind – etwa bei hoher Solar- oder Windeinspeisung. Zu Zeiten hoher Preise stellt der Speicher die benötigte Energie bereit und reduziert so den teuren Netzbezug.

Der wirtschaftliche Effekt ergibt sich aus der Preisarbitrage. Differenzen von mehreren Cent pro Kilowattstunde lassen sich systematisch nutzen, ohne Produktionsprozesse zu verändern. Der Batteriespeicher wird damit zu einem Instrument der aktiven Strompreisoptimierung.

Steuerung mit Energiemanagement

Der Wattmeister übernimmt diese Aufgabe vollautomatisch. Das integrierte Energiemanagementsystem analysiert aktuelle Strompreise, prognostiziert Preisverläufe und steuert den Speicher entsprechend. Laden und Entladen erfolgen ohne manuelle Eingriffe und stets im Rahmen definierter Betriebsgrenzen.

Gleichzeitig bleibt der Speicher für weitere Anwendungen nutzbar. Dynamische Stromtarife lassen sich mit Eigenverbrauchsoptimierung, Peak Shaving oder Notstrom kombinieren. Entscheidend ist die passende Auslegung von Leistung, Kapazität und Regelstrategie. Wird das System gezielt geplant, wird aus der Preisvolatilität kein Risiko, sondern ein zusätzlicher wirtschaftlicher Vorteil.